Bauprojekt 3: Umbau der Bahnhofstraße

Bauträger:Bezirk Tempelhof-Schöneberg im Rahmen des Aktiven Zentrums Lichtenrade Bahnhofstraße
Bearbeiter_innen:

 

Verkehrs- und Gestaltungskonzept:

  • IVAS Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen und -Systeme, Dresden
  • Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden

Objektplanung:

  • ASPHALTA Ingenieurgesellschaft für Verkehrsbau mbH, Falkensee

Projektsteuerung des Umbaus:

  • Höcker Project Managers GmbH, Berlin
Fertigstellung: voraussichtlich 2025

 

Im Rahmen des Aktiven Zentrums Lichtenrade Bahnhofstraße wird die Bahnhofstraße zwischen Steinstraße und der Kreuzung Kirchhainer Damm umgebaut. Der Bauträger ist der Bezirk Tempelhof-Schöneberg.

2016 wurde durch das Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen und -systeme (IVAS) und durch Rehwaldt Landschaftsarchitekten ein Verkehrs- und Gestaltungskonzept erarbeitet, in dessen Rahmen IVAS und das Aktive Zentrum eine umfassende Beteiligung von Bürger_innen und weiteren betroffenen Akteur_innen im Rahmen von Informationsveranstaltungen, Workshops und Rundgängen durchgeführt haben. Das Konzept sieht eine Umstrukturierung des gesamten Straßenraums vor. Es sollen breitere Gehwege und zusätzlich Radwege entstehen, damit die Bahnhofstraße als wichtige Lichtenrader Einkaufsstraße an Attraktivität gewinnt und für alle Verkehrsteilnehmenden sicherer wird. Außerdem werden die Kfz-Stellplätze neu geordnet. Detaillierte Informationen zu den Inhalten des Konzepts sowie zum Ablauf der Beteiligung von Bürger_innen und anderen Akteur_innen finden Sie hier auf unserer Website.

Unter Einbezug weiterer Grundlagenkonzepte wie dem Lichtkonzept, dem Konzept für ein Leitsystem und der Machbarkeitsstudie zum Lieferverkehr sowie der durch das lokale Gebietsgremium (inzwischen Verein FlanierRevier Lichtenrade e.V.) getroffenen Auswahl von Gestaltungselementen erarbeitet das Verkehrsplanungsbüro ASPHALTA Ingenieurgesellschaft für Verkehrsbau mbH die Objektplanung. Das bedeutet, dass das Verkehrs- und Gestaltungskonzept in eine baubare Planung umgesetzt wird.

Da ein Straßenumbau sehr komplex ist, wurde eine externe Projektsteuerung beauftragt, die alle Belange koordiniert. Diese Aufgabe übernimmt das Büro Höcker Project Managers GmbH.

Im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung im Sommer 2019 präsentierten die Verkehrsplaner_innen von ASPHALTA die Entwurfsplanung zum Straßenumbau. Die Ausführungsplanung wurde 2020 abgeschlossen und mit der Vorbereitung der Vergabe begonnen. Dadurch, dass sich die Prüfung der fertigen Planunterlagen durch den Senat (eine Voraussetzung für die Ausschreibung und letztlich den Bau) verzögert hat und es zudem Schwierigkeiten beim Grunderwerb gab, werden die Bauarbeiten voraussichtlich erst Anfang 2022 beginnen. Die Fertigstellung der Straße wird demnach voraussichtlich 2025 erfolgen. Die Arbeiten werden in drei Bauabschnitte geteilt, beginnend am Kirchhainer Damm bis zur Mellener Straße, danach zwischen Mellener Straße und Riedingerstraße und abschließend von der Riedingerstraße bis zur Steinstraße. Es wird jeweils einspurig gearbeitet, d.h. die Bahnhofstraße wird durchgängig für alle Verkehrsteilnehmenden passierbar bleiben. Für die jeweils gesperrte Fahrtrichtung werden je Bauabschnitt separate Umleitungen eingerichtet. Die aktuellen Planunterlagen und  Umleitungspläne finden Sie hier. Auch die Geschäfte und Einrichtungen in der Bahnhofstraße bleiben zugänglich. Zur Überbrückung der Bauzeit wird ein Baustellenmanagement umgesetzt.

Weitere Informationen finden Sie in den Rubriken Planungsstand und Visualisierung.